Western Shugden Society (WSS)
- Australian Sangha Association Statement by ASA (in Englisch)
- Anschuldigungen der Western Shugden Society gegen den Dalai Lama (PDF-Datei)
- Zusammenfassende kritische Hinweise zum Hintergrund der Western Shugden Society
- Englischsprachige Informationen
Die Western Shugden Society (WSS) wurde im Jahre 2008 gegründet - wahrscheinlich im April des selben Jahres - und formiert sich in der weiten Mehrzahl (zu mind. 95%) aus Mitgliedern der Neuen Kadampa Tradition (NKT). Es gibt einige wenige Tibeter, die die Aktivitäten der Western Shugden Society unterstützen.
Geshe Kelsang
Gyatso, Gründer der Neuen Kadampa Tradition, hat seine Schüler aufgefordert an
diesen von ihm initiierten Demonstrationen gegen "religiöse Verfolgung" teilzunehmen und sich Flugtickets zu kaufen, um
dem Dalai Lama in alle Welt nachreisen zu können. Die ersten
Demonstrationen fanden am 22. April 2008 in den USA statt. Das
diffamierende Schreiben "Ein buddhistischer Diktator des 21. Jahrhunderts: Der Dalai Lama"
stammt vermutlich von Geshe Kelsang Gyatso persönlich. In den USA
wurden die Proteste von Kelsang Khyenrab - derzeitiger designierter
Nachfolger Geshe Kelsangs - und Kelsang Dekyong (USA-Repräsentant
der NKT) angeführt und organisiert; in Deutschland von Kelsang
Ananda (Deutschland-Repräsentant der NKT). Pressesprecherin der Western Shugden Society ist Kelsang Pema, NKT.
Stellvertretender Spiritueller Direktor der NKT und von Geshe Kelsang Gyatso bestimmter Leiter der NKT nach seinem Tod.
Die 2. internationale Protestwelle 2008-10: organisiert von Geshe Kelsang Gyatso und seiner Organisation "Neue Kadampa Tradition" unter dem Namen "Western Shugden Society" (WSS).- Wer hinter den Protestwellen steckt


Die 1. internationale Protestwelle 1996-98: organisiert von Geshe Kelsang Gyatso und seiner Organisation "Neue Kadampa Tradition" unter dem Namen "Shugden Supporters Community" (SSC).

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In der Mitte ist Gen-la Kelsang Kunsang zu sehen.
Die Neue Kadampa Tradition (NKT-IKBU oder auch Kadampa Buddhismus) tut alles ihr mögliche um den falschen Eindruck zu erwecken, nicht die NKT würde hinter den Protesten stehen, sondern ein angeblich "internationaler Zusammenschluss von Dorje Shugden Praktizierenden."
Tatsächlich wurden aber die Proteste 1996-98 und 2008-2010 von Geshe Kelsang Gyatso veranlasst und von seiner Organisation geleitet und organisiert. Es waren stets nur ganz wenige Tibeter unter den Protestlern und die Proteste werden weder von Shugden Praktizierenden unter Gonsar Rinpoche, Dagom Rinpoche oder Lama Gangchen Rinpoche unterstützt. Letzterer zeigte sich "geschockt", dass er als angeblicher Unterstützer der Proteste 1996-98 von der NKT ausgegeben wurde. Auch andere tibetische Lehrer und ihre Zentren, wie Dagyab Rinpoche, wurden von der NKT als angebliche Unterstützer der Proteste 1996-98 vereinnahmt und trotz deren Proteste wurde diese bewusste Falschinformation nicht aus dem "Pressepack" der NKT entfernt. Lediglich Kundeling Rinpoche, eine recht umstrittene Person, unterstützt die Proteste.
Für beide Protestwellen gründete die NKT Unterorganisationen. 1996-98 wurden die Proteste unter dem Namen "Shugden Supporters Comminity" durchgeführt und die Proteste 2008-10 wurden unter dem Namen "Western Shugden Society" durchgeführt. Alle moderenen Kommunikationswege wurden für die Kampagne, die weltweit organisiert wurde, genutzt. Von Seiten des Dalai Lama oder der Tibetischen Exilregierung kam so gut wie keine Reaktion. Eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht.
Geshe Kelsang Gyatso wurde bereits 1996 aus dem Orden (Sangha) ausgeschlossen. Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) hat eine Aufnahme der NKT in die DBU abgelehnt. Alle von Geshe Kelsang ordinierten Nonnen und Mönche halten eine sogennante Rabjung Ordination, damit sind sie weder Novizen (tib. Getsul/Gestul ma, pali samanera/samenaeri, skt. shramanera/shramaneri) noch vollordinierte Mönche und Nonnen (tib. gelong/gelongma, pali bhikkhu/bhikkhuni, skt. bhikshu/bhikshuni). Somit sind sie auch keine Mitglieder des monastischen Ordens des Buddha und können ihn auch nicht vertreten oder repräsentieren.
Während für Anhänger die NKT den "reinen Buddhadharma" repräsentiert und eine Fortsetzung der "altehrwürdigen Kadampa Tradition" aus dem 11. Jahrhundert ist, beschreibt Peter Bernard Clarke, Professor für Theologie an der Oxford Universität, die NKT als eine "kontroverse tibetisch-buddhistische Neue Religiöse Bewegung (NRM)". David Barett beschreibt sie als "vom Tibetischen Buddhismus abstammend" und als "eine der neuesten und kontroversesten buddhistischen Bewegungen." Außen- und Selbstwahrnehmung der NKT gehen weit auseinander.
Inwieweit die vorgebrachten Vorwürfe zur "religiösen Verfolgung" in Indien diesmal stimmen, wird sich sicher bald herausstellen. Obwohl der Hintergrund sehr komplex und für Außenstehende schwer verständlich ist, können unabhängige Wissenschaftler und Buddhismus-Experten sicher Auskunft geben oder die Vorwürfe gegebenenfalls überprüfen. Die Vorwürfe der letzten Demonstrationswelle (1996-1998), geführt unter dem Namen Shugden Supporters Community, fasste The Independent so zusammen: "Die Sicht der Shugden Unterstützer Gemeinschaft war nahezu ein Negativ von allem, was die Welt außerhalb über Tibet und den Dalai Lama denkt." Bezüglich der Fakten, die von Anhängern der NKT (die sich als Nicht-NKT-Anhänger bzw. "besorgte Buddhisten" ausgaben) verbreiteten, schrieb Andrew Brown im The Independent: "Es war eine gewaltige Anklage, die nur einen einzigen Fehler aufwies, dass nahezu alles was mir in Lister's Haus erzählt wurde nicht wahr war." Derzeit berichtet als einziger TibetInfoNet (PDF) ausführlich und gut informiert über die Ereignisse 2008 in Indien, die der NKT Anlass zu den gegenwärtigen Protesten gaben.
Einige ehemalige Mitglieder der NKT vermuten hinter den Demonstrationen ein Ablenkungsmanöver für aktuelle NKT-Mitglieder. Gemäß dieser Interpretation soll von internen Problemen (u.a. sexueller Missbrauch), die zu einer Krise und Mitgliederschwund führten, abgelenkt und die Mitglieder in einer gemeinsamen Aktion gegen den Dalai Lama wieder zusammengeschweißt werden. Sie argumentieren weiter, eine ähnliche interne Krise sei auch den Demonstrationen 1996-1998 vorausgegangen.
Die in Delhi ansässige Dorjee Shugden Devotee’s Charitable and Religious Society unterstützt die Demonstrationen der Western Shugden Society gegen die empfundene "religiöse Verfolgung". Bei allen Schwierigkeiten und Problemen denen ihre Unterstützer in Indien möglicher Weise ausgesetzt sind, was sie bei der komplexen Hintergrund-Problematik aber unberücksichtigt lassen, ist folgender Fakt:
Wenn monastische Gemeinschaften sich in der sehr großen Mehrheit gegen diese als schädigend empfundene Shugden-Verehrung aussprechen und deren Ausführung in den Klöstern untersagen, dann ist das ein demokratisches und korrektes Vorgehen, das auch im Einklang mit der Ordensdisziplin (Vinaya) ist. Die Praxis wird und kann immer noch privat ausgeübt werden. Wenn Mönche wiederholt gegen Mehrheitsentscheidungen der monastischen Gemeinschaft - trotz Ermahnungen - rebellieren, sieht die Ordensdisziplin vor, diese auszuschließen. Das ist normal und wurde dann auch getan.
Wenn Anhänger der Shugden-Verehrung nun den komplexen Hintergrund, die kontroversen Aspekte der umstrittenen Praxis und die Regeln der Ordensdisziplin ausblenden, und den Dalai Lama als Übeltäter oder "Diktator des 21. Jahrunderts" anklagen, machen sie es sich meines Erachtens zu einfach. Damit schaden sie sich, dem Orden, dem Frieden in der tibetischen Exil-Gemeinschaft und spielen der chinesischen Staatspropaganda in die Hände. Mindestens 10 Organisationen der tibetischen Exil-Gemeinschaft in Indien haben sich bereits offen gegen die Dorjee Shugden Devotee’s Charitable and Religious Society gestellt. Nach ihren Aussagen werden die Aktivitäten der Dorjee Shugden Devotee’s Charitable and Religious Society in Delhi vom "selbst-proklamierten Kundeling Rinpoche, auch bekannt als Ich-Lama oder Lobsang Yeshe Rinpoche und einigen seiner westlichen Unterstützer angeführt." Kundeling Rinpoche, der u.a. auch die Klosterschule Ganden Tashi Choeling und Lama Dechen Losang Chöma in Päwesin (Brandenburg) unterstützt, wurde nie offiziell vom Dalai Lama, der für die Erkennung des Kundeling Tulkus verantwortlich ist, als Tulku oder "Kundeling Rinpoche" anerkannt. Von der tibetischen Exil-Regierung wird er deshalb als "Ich-Lama" bezeichnet, da er sich quasi selbst als "Kundeling Rinpoche" ernannte.
Was nun die Mehrheit der Mitglieder der Western Shugden Society - Neue Kadampa Tradition (NKT) - angeht, sie leiden in keiner Weise an "religiöser Verfolgung" durch den Dalai Lama.
Der Dalai Lama hat in der NKT nichts zu sagen und wird von ihr auch
nicht akzeptiert. Niemand wird in der NKT vom Dalai Lama oder einer
anderen äußeren Person verfolgt oder unterdrückt. Die
Ironie dieser bizarren Posse ist, dass die Vorwürfe von "Diktatur"
oder "Diktator", "religöser Unterdrückung", "Verfolgung" oder
"Heuchelei" eher eine nach außen projizierte Reflexion der
eigentlichen Situation in der NKT selbst darstellen:
In der NKT gibt es nur eine einzige spirituelle Autorität: Geshe Kelsang Gyatso, ihr Gründer. Dieser lebt seit mehr als 20 Jahren isoliert und abgespalten von der buddhistischen Gemeinschaft, ohne Anleitung eines Lehrers, in England. Ein Korrektiv ihm gleichgestellter oder übergeordneter Mönche oder Lehrer hat er nicht. Seine Schüler praktizieren eine kritiklose und naive Hingabe ihm gegenüber, die er mit unüblichen und manipulativen Erklärungen zur Lehrer-Schüler-Beziehung zusätzlich beflügelt. In seinen Zentren unterbindet Geshe Kelsang die Verehrung des Dalai Lama und die Anbringung seiner Bilder. Zudem ent-mutigt er seine Schüler andere buddhistische Schriften - als die von ihm selbst verfassen Bücher - zu lesen, in andere buddhistische Zentren oder gar Klöster zu gehen, buddhistische Lehren von anderen Lehrern zu empfangen. Er tut dies mit der Begründung eines postulierten Konzepts von "Reinheit" seiner Lehren, einer "Gefahr des Vermischens" und der Behauptung, dass das Studium anderer buddhistischen Texte seine Schüler verwirren würde. NKT-Lehrer oder enge Schüler, die nicht 100%ig hinter ihm und seinen Ansichten stehen oder ihn auf Fehlentwicklungen und Missbrauch in seiner Organisation aufmerksam machen, weist er meist harsch zurecht, entbindet sie ihrer Funktion als Lehrer, bittet sie zu gehen oder entfernt sie aus der Organisation. Gegenüber Neu-Mitgliedern und Rand-Mitgliedern gibt es eine größere Toleranz. Letztlich ist in der NKT die spirituelle Autorität und Entscheidungsgewalt einzig auf seine Person zugeschnitten. Im The Guardian schreibt Bunting: "Die NKT ist ein vollständig selbstreferenzierendes System. Die totale Abhängigkeit von einer einzigen charismatischen Figur ist unüblich im Tibetischen Buddhismus." Als alleinige spirituelle Autorität muss Geshe Kelsang seine Handlungen nicht auf demokratische Prozesse oder die Ordensregeln für monastische Gemeinschaften gemäß der Vinaya stützen und er tut das auch nicht. Sein Verständnis von Demokratie in seiner Organsiation hat er selbst anschaulich im Jahre 2000 so beschrieben: "Ich. Ich bin die NKT!".
Damit stellen sich ein paar Fragen:
Wer unterdrückt wessen religiöse Freiheit? Woher kommt die Idee, der Dalai Lama sei ein Diktator? Wer spannt wen und was für wessen Interessen ein? Wessen Wahrnehmungen sind eher in Einklang mit der Wirklichkeit oder tendieren in Richtung Projektion? Woher kommt dieses "lustigste Beispiel interkultureller Verwirrung" zur Shugden-Kontroverse? John J. Makransky:
»A stunning recent example of this: some Tibetan monks who now introduce Westerners to practices centered on a native Tibetan deity, without informing them that one of its primary functions has been to assert hegemony over rival sects! The current Dalai Lama, seeking to combat the ancient, virulent sectarianisms operative in such quarters, has strongly discouraged the worship of the "protector" deity known as Dorje Shugden, because one of its functions has been to force conformity to the dGe lugs pa sect (with which the Dalai Lama himself is most closely associated) and to assert power over competing sects. Western followers of a few dGe lugs pa monks who worship that deity, lacking any critical awareness of its sectarian functions in Tibet, have recently followed the Dalai Lama to his speaking engagements to protest his strong stance (for non-sectarianism) in the name of their "religious freedom" to promulgate, now in the West, an embodiment of Tibetan sectarianism. If it were not so harmful to persons and traditions, this would surely be one of the funniest examples of the cross-cultural confusion that lack of critical reflection continues to create.«
- mehr zum Dorje Shugden - Hintergrund
- WDR-Bericht (Deutschland)
- Die Identität der Webseite der Western Shugden Society wird über den Proxyserver http://www.domainsbyproxy.com/ verschleiert. Die Media-Daten der PDF-Datei "To the Dalai Lama of Tibet.pdf" weisen als Autor "Peter" und als Company "Tharpa" auf. Tharpa ist ein NKT-Unternehmen, das ausschließlich die Bücher Geshe Kelsang Gyatsos verlegt.
- Resource Blog 'Western Shugden Society - unlocked' (in Englisch)
Quellen:
Phurbu Thinley, Phayul, May 10, 2008: Organisations accuse Dhoegyal Society of undermining Tibetan Freedom struggle
Clarke, Peter Bernard. New Religions in Global Perspective, S. 92, 2006
Barett, David. The New Believers: A Survey of Sects, Cults and Alternative Religions, S. 310
von Brück. M. (1999). Religion und Politik im Tibetischen Buddhismus, Kösel Verlag, Seite 159
Riedl, Peter (2006). Magazin »Ursache und Wirkung«, Ein Geist geht um.., No. 56, Seite 73
Western Shugden Society: http://www.westernshugdensociety.org/
Brown, Andrew (1996). "Battle of the Buddhists". The Independent, London, 15 July 1996. (PDF)
Bunting, Madeleine (1996). "Special Report: Shadow Boxing on the Path to Nirvana". The Guardian, London, 6 July 1996. (PDF)
Kay, David N. (2004). Tibetan and Zen Buddhism in Britain: Transplantation, Development and Adaptation. London and New York: Curzon Press.
Bluck Robert, British Buddhism - Teachings, Practice and Development, S. 144, RoutledgeCurzon Press
Makransky, John J. (2000). Buddhist Theology: Critical Reflections by Contemporary Buddhist Scholars, John J. Makransky, Roger Reid Jackson, p. 20, in Introduction to Contemporary Academic Buddhist Theology; Its emergence and rationale
Press Release by Assembly of Tibetan People's Deputies, 8 August, 2002 Lies, Rumour-mongering and Intimidation, http://www.tibet.net/en/prelease/2002/190702.html
Sowing dissent and undermining the Dalai Lama (PDF) http://www.tibetinfonet.net/content/update/116
Presseprotal.ch, http://www.presseportal.ch/de/pm/100015052/100560639
/western_shugden_society
Frontline, Jan 05., 2001, Interview with Lobsang Yeshe (Kundeling Rinpoche)
Declaration of Expulsion of Kelsang Gyatso from Sera Je Monastery by the General Assembly of Sera Je Monastery, 22.08.1996
To the Tibetan Buddhists around the World … by Sera Je Dratsang
Tenzin Peljor
17.05.2008

Englischsprachige Informationen:
Related Links (chronological order)
- At a Glance: The Setting of the New Kadampa Tradition, Dorje Shugden Controversy, and Western Shugden Society (2012)
- Delhi High Court Dismisses Dorjee Shugden Devotees’ Charges by TibetNet/CTA (PDF) (April 20, 2010)
- The Western Shugden Society by Jigme Duntak (August 13, 2008)
- Western Shugden Society - Review and Present Situation by Tenzin Peljor (July 24, 2008)
- Tibet scholar denies making Time magazine Shugden comment by TibetanReview.net (July 23, 2008)
- Australian Sangha Association Statement by ASA (July 22, 2008)
- The Battle of Sixth Avenue by Barbara O’Brien (July 18, 2008)
- Dalai Lama’s visit sparks protest by the Capital Times (7/20/2008)
- NYC: dissident Buddhists, idiot leftists protest Dalai Lama by Bill Weinberg Blog (07/19/2008)
- The Dalai Lama’s Buddhist Foes by The Time Magazine (July 18, 2008) --> see Denial of Comment by Tibet Scholar
- Dalai Lama Fans Clash With Protesters by The New York Times (July 17, 2008)
- The Dalai Lama and his Followers by ABC Radio National (July 6, 2008)
- Western Shugden Society - unlocked by Tenzin Peljor (June 13, 2008)
- Spirit Worship is not Buddhist by TripleGem (June 12, 08) - PDF Copy
- Interview with Kelsang Pema »Dalai Lama protests«, at ABC National Radio, Australia (June 11, 2008)
- Buddhist at Loggerheads by New Internationalist, Vanessa Baird (May 30, 2008)
- BBC - Nottingham (May 27, 2008)
- BBC: Peace and placards greet Dalai Lama (May 22, 2008)
- Shugden sect plans protests at Dalai Lama’s British visit by AFP (May 21, 2008)
- Sowing dissent and undermining the Dalai Lama by TibetInfoNet (May 21, 2008) (PDF)
- Undermining Tibetan Freedom Struggle by Phurbu Thinley (May 10, 2008)
- Tibetan Buddhism goes West… - review website (2008)
- The Dorje Shugden Controversy - Destroying Tibetan Buddhism in Order to Save It? by Barbara O’Brien (2008)
- Shugden Worshippers - The Buddhist Taliban by UnmadeInChina.org (2008)
- Buddhism under Assault (2008)
- Interpol on trail of Buddhist killers by The Times (June 22, 2007)
- A Spirit of the XVII Century by Raimondo Bultrini (2005, 2006)
- Provocations of the Gyalpo by Chögyal Namkhai Norbu Rinpoche (2005)
- Review of the Protests 1996-1998 (2005-2008)
- Dalai Lama faced with death threats by Washington Times (Nov 22, 2003)
- Death threats to Dalai Lama blamed on rival Buddhist sect by The Sidney Morning Herald, (November 16, 2002)
- Schisms, Murder, and Hungry Ghosts in Shangra-La: Internal Conflicts in Tibetan Buddhist sect (Spring 1999) by Mike Wilson
- Shugden controversy: Tibetan govt flays Chinese official by Tribune India (Jan 5, 1999)
- Document - China: AI's position on alleged abuses against worshippers of Tibetan deity Dorje Shugden by Amnesty International (PDF)
- Dorje Shugden: Deity or Demon? by Tricycle (Spring 1998, reposted 2008)
- Monks vs Monks by Time Magazine (May 11, 1998)
- Buddhists to Protest Dalai Lama During U.S. Visit by the New York Times (April 30, 1998)
- Cult Mystery by Newsweek, Tony Clifton (April 28, 1997)
- Battle of the Buddhists by Andrew Brown, The Independent (July 15, 1996)
- Call to close sect’s benefit loophole by Madeleine Bunting, The Guardian (July 13, 1996)
- Shadow boxing on the path to Nirvana by Madeleine Bunting, The Guardian (July 6, 1996)
- Why the Dalai Lama rejects Shugden by Gareth Sparham (June 1996)
- It’s Dalai Lama vs Shugden (PDF-copy) by Deepak Thapa (1996)
Videos
- Sur les traces du Dalai Lama by France 2, 2008 (in French)
- The Dalai Lama’s demon by France 24 (Aug 2008)
- Official Web TV Station of the Central Tibetan Administration (in German)
- The Dalai Lama responds to Shugden Practitioners protest - Video Part I, Part II (July 14 2008)
- BBC Video (Nottingham) (May 27, 2008)
- Dorjee Shugden, The Spirit and the Controversy by TGIE
Academic Research
- Canonicity and Divine Interference: The Tulkus and the Shugden-Controversy by Prof. Dr. Michael von Brück, Religious Scientist at the University of Munich (2001)
- The Shuk-Den Affair: Origins of a Controversy by Prof. Georges Dreyfus, Professor of Religion at Williams College (1999)
- for more see: Academic Research about Shugden Controversy and NKT


